Basler bleibt überzeugt: Krösche wird Bayerns neuer Mann – trotz Eberl-Gerüchten
München – Während an der Säbener Straße noch immer keine endgültige Entscheidung über die sportliche Zukunft des FC Bayern gefallen ist, zeigt sich Ex-Nationalspieler Mario Basler gewohnt selbstbewusst. In seinem Podcast „Basler ballert“ ließ der 56-Jährige keinen Zweifel daran, dass Markus Krösche, derzeit Sportdirektor bei Eintracht Frankfurt, im kommenden Sommer an die Isar wechseln werde – unabhängig von den anhaltenden Spekulationen um Max Eberl.
„Für mich ist das Ding durch“, erklärte Basler mit Nachdruck. „Krösche wird der neue starke Mann beim FC Bayern. Das ist intern längst beschlossen – auch wenn die Öffentlichkeit noch im Dunkeln tappt.“
Die Aussagen Baslers kommen zu einem brisanten Zeitpunkt. Denn nur wenige Tage zuvor war durchgesickert, dass Max Eberl, aktuell als Sportvorstand bei RB Leipzig unter Vertrag, als Top-Kandidat für eine Führungsrolle beim Rekordmeister gehandelt wird. In der Presse ist sogar von einem möglichen „Doppelpack“ die Rede: Eberl als Vorstand Sport, Krösche als Sportdirektor – ein Modell, das intern allerdings umstritten sein soll.
Doch Basler hält von dieser Konstellation wenig. „Zwei Alphatiere auf einer Etage – das funktioniert nicht. Der FC Bayern braucht klare Strukturen und keine Grabenkämpfe. Krösche bringt alles mit, was Bayern jetzt braucht: strategisches Denken, Transfergeschick und die nötige Ruhe im Sturm.“
Tatsächlich hat sich Krösche in Frankfurt einen Namen gemacht. Seit seinem Amtsantritt 2021 formte er aus der Eintracht eine konkurrenzfähige Mannschaft, holte 2022 die Europa League und baute mit klugen Transfers – wie Lindström, Muani oder Götze – ein Team mit Perspektive auf. Auch seine ruhige, aber bestimmte Art imponiert den Bayern-Bossen offenbar.
In München selbst hält man sich derzeit bedeckt. Weder Präsident Herbert Hainer noch der designierte CEO Jan-Christian Dreesen wollten sich zu den Personalgerüchten äußern. Hinter den Kulissen aber, so ist zu hören, wird fieberhaft an einer Lösung gearbeitet, um die sportliche Führung des Klubs langfristig zu stabilisieren – vor allem nach dem chaotischen Ende der Ära Hasan Salihamidžić.
Basler jedoch bleibt bei seiner Linie. „Ich sage euch: Krösche wird kommen. Und er wird Bayern wieder dahin bringen, wo sie hingehören – ganz nach oben.“ Ob sich seine Prophezeiung bewahrheitet, bleibt abzuwarten. Klar ist nur: Beim FC Bayern steht ein heißer Transfersommer bevor – nicht nur auf dem Platz, sondern auch an der Spitze.