Bestätigte Aufstellungen: VfB Stuttgart vs. SC Freiburg – Streich überrascht mit Matanović, Hoeneß setzt auf Offensive
Die Spannung steigt in der Mercedes-Benz Arena: Vor dem mit Vorfreude erwarteten baden-württembergischen Derby zwischen dem VfB Stuttgart und dem SC Freiburg stehen die offiziellen Aufstellungen fest – und beide Trainer haben für Überraschungen gesorgt.
VfB Stuttgart (4-2-3-1):
Nübel – Vagnoman, Anton (C), Zagadou, Mittelstädt – Karazor, Stiller – Führich, Undav, Leweling – Guirassy
Cheftrainer Sebastian Hoeneß bleibt seiner Linie treu und stellt offensiv auf. Mit Deniz Undav hinter Guirassy setzt er auf spielerische Kreativität im Zentrum, während Chris Führich und Jamie Leweling die Flügel beleben sollen. Die Abwehr wird wie gewohnt vom Kapitän Waldemar Anton organisiert, daneben steht Dan-Axel Zagadou, der körperlich robuste Gegenspieler wie Höler oder Gregoritsch ausbremsen soll. Besonders auffällig: Mit Leweling bekommt Enzo Millot zunächst eine Pause – wohl eine taktische Entscheidung, um mehr Tempo in Umschaltsituationen zu erzeugen.
SC Freiburg (3-4-3):
Atubolu – Ginter, Lienhart, Gulde – Kübler, Eggestein, Höfler (C), Günter – Doan, Gregoritsch, Sallai
Christian Streich bleibt seinem 3-4-3-System treu, überrascht aber mit der Aufstellung von Michael Gregoritsch in der Startelf, der zuletzt angeschlagen war. Ritsu Doan und Roland Sallai sollen über die Halbpositionen für Unruhe sorgen. In der Zentrale führt Routinier Nicolas Höfler das Kommando, während Christian Günter nach langer Verletzungspause sein Startelf-Comeback gibt – ein emotionales Zeichen für die Freiburger Fans.
Bank Freiburg: Uphoff, Sildillia, Röhl, Weißhaupt, Keitel, Philipp, Wagner, Höler, Matanović
Bank Stuttgart: Bredlow, Rouault, Ito, Millot, Silas, Jeong, Kastanaras, Stergiou, Ulrich
Ein besonderer Blick gilt der Freiburger Bank: Sommerneuzugang Petar Matanović sitzt zunächst draußen, könnte aber im Laufe des Spiels als Joker eine Rolle spielen. Der 20-Jährige hat in den letzten Testspielen überzeugt und gilt intern als Hoffnungsträger für die Zukunft.
Streich begründete seine Entscheidung vor Anpfiff: „Matanović hat viel Potenzial, aber wir wollen ihn dosiert aufbauen. Je nach Spielverlauf ist er definitiv eine Option für die zweite Halbzeit.“
Auch auf Stuttgarter Seite könnte Silas zum X-Faktor werden – der pfeilschnelle Offensivmann ist nach einer Blessur wieder fit, sitzt aber zunächst auf der Bank.
Die Arena ist mit über 50.000 Fans ausverkauft, die Stimmung elektrisiert. Beide Fanlager sind in den Vereinsfarben präsent, Fahnen wehen, Gesänge hallen durch die Katakomben.
Anpfiff ist um 15:30 Uhr – es ist angerichtet für ein heißes Derby mit hochkarätigen Akteuren und zwei ambitionierten Teams, die um mehr kämpfen als nur drei Punkte: Es geht um Prestige, Stolz und die Vorherrschaft im Südwesten.