Geplatzter Transfer-Kracher: Oh Hyeon-gyu unterschreibt beim VfB Stuttgart – und doch platzt der 24-Millionen-Deal in letzter Sekunde!
Stuttgart, 14. September 2025 – Es sollte der nächste große Coup auf dem Transfermarkt werden: Der VfB Stuttgart stand kurz vor der offiziellen Präsentation von Oh Hyeon-gyu, dem ehemaligen Stürmer von Celtic Glasgow und südkoreanischen Nationalspieler. Der Deal galt als fix, der Vertrag unterschrieben, die Trikotnummer bereits ausgewählt – und dennoch kam es zu einem spektakulären Wendepunkt: Der Wechsel platzte in letzter Minute – trotz einer Ablösesumme von rund 24 Millionen Pfund (ca. 28 Mio. Euro).
Was war passiert?
Bereits am Freitagabend kursierten erste Bilder in den sozialen Medien, auf denen Oh Hyeon-gyu mit VfB-Schal vor dem Mercedes-Benz-Museum posierte. Auch aus dem Umfeld des Spielers wurde bestätigt, dass der medizinische Check erfolgreich absolviert worden sei. Die offiziellen Vereinskanäle des VfB kündigten eine „baldige Mitteilung“ an. Insider sprachen bereits vom größten Einzeltransfer der Vereinsgeschichte.
Doch dann – völlige Funkstille.
Wie heute Morgen offiziell bekannt wurde, kam es nach Vertragsunterzeichnung zu „unüberbrückbaren Differenzen in letzten Details der Transferabwicklung“, wie es in einer dürren Pressemitteilung des VfB hieß. In Wahrheit war es laut mehreren Quellen ein finanzieller Streit zwischen Celtic Glasgow, dem Berater des Spielers und dem VfB, der in einem letzten, chaotischen Verhandlungsfenster eskalierte.
Einblicke aus dem Vereinsumfeld zeigen: Noch während Oh Hyeon-gyu bereits in Stuttgart weilte, sollen die Forderungen seines Beraterteams in Sachen Bonuszahlungen, Beteiligungen an Trikotverkäufen und Einsatzgarantien massiv nach oben geschraubt worden sein – angeblich unter Berufung auf ein paralleles Angebot aus der englischen Premier League. Der VfB, der finanziell trotz stabiler Lage keine unkalkulierbaren Risiken eingehen will, zog daraufhin die Reißleine – trotz unterschriebenem Vorvertrag.
Sportdirektor Fabian Wohlgemuth zeigte sich sichtlich enttäuscht, aber gefasst:
„Wir sind nicht bereit, von unseren wirtschaftlichen Prinzipien abzuweichen – so talentiert der Spieler auch ist. Wir bedauern die Entwicklung, richten den Blick aber nach vorn.“
Die Nachricht vom geplatzten Mega-Transfer verbreitete sich rasend schnell in den sozialen Netzwerken. Fans reagierten enttäuscht, manche sogar wütend. „Wenn wir schon mal einen Spieler dieses Kalibers bekommen könnten, geht’s in letzter Minute schief“, schrieb ein Fan bei X (ehemals Twitter). Andere lobten die Standhaftigkeit des Vereins: „Lieber kein Deal als ein fauler.“
Oh Hyeon-gyu verließ Stuttgart noch in der Nacht – durch einen Nebenausgang am Flughafen. Ob er nun zu einem anderen Club wechselt oder bei Celtic bleibt, ist derzeit unklar.
Für den VfB Stuttgart bedeutet der geplatzte Transfer nicht nur sportlich einen Rückschlag, sondern auch kommunikativ. Man wollte mit Oh Hyeon-gyu ein Zeichen setzen – als internationaler Club mit Vision. Doch dieser Fall zeigt einmal mehr: Auf dem modernen Transfermarkt ist ein unterschriebener Vertrag längst keine Garantie mehr für Vollzug.
Der VfB bleibt nun auf der Suche nach einem torgefährlichen Stürmer – und hat noch wenige Wochen Zeit, um einen neuen Namen zu präsentieren. Eines ist klar: Dieser geplatzte Wechsel wird noch lange für Gesprächsstoff sorgen.