Dortmund bezwingt dezimiertes Heidenheim souverän mit 2:0
Dortmund, 15. September 2025 – Borussia Dortmund hat seine Heimstärke erneut unter Beweis gestellt und einen ungefährdeten 2:0-Sieg gegen den 1. FC Heidenheim eingefahren. Vor über 81.000 Zuschauern im Signal Iduna Park reichten den Schwarzgelben zwei Treffer in der ersten Halbzeit, um die Partie gegen ein ab der 38. Minute dezimiertes Heidenheim kontrolliert nach Hause zu bringen.
Blitzstart und frühe Kontrolle
Schon in den ersten Minuten setzte der BVB deutliche Zeichen. Trainer Nuri Şahin schickte seine Elf in einem offensiv ausgerichteten 4-3-3-System aufs Feld, mit Jamie Bynoe-Gittens und Karim Adeyemi auf den Flügeln und dem formstarken Niclas Füllkrug im Zentrum. Das zahlte sich schnell aus: In der 9. Minute war es Füllkrug selbst, der nach feinem Zuspiel von Marcel Sabitzer eiskalt abschloss – 1:0 für Dortmund.
Heidenheim versuchte zwar, durch kompakte Staffelung Zugriff zu bekommen, doch Dortmund kombinierte sich immer wieder gefährlich ins letzte Drittel. Besonders Youngster Carney Chukwuemeka, der im zentralen Mittelfeld erneut überzeugen konnte, lenkte das Spiel mit überraschender Reife.
Rote Karte und Vorentscheidung
Die Schlüsselszene folgte in der 38. Minute: Heidenheims Innenverteidiger Patrick Mainka ging gegen den durchbrechenden Bynoe-Gittens zu spät und erwischte ihn mit gestrecktem Bein – Schiedsrichter Daniel Schlager zögerte keine Sekunde und zeigte glatt Rot. Eine harte, aber vertretbare Entscheidung.
Nur vier Minuten später machte Dortmund den Deckel beinahe schon drauf: Nach einem abgewehrten Eckball kam Julian Brandt an den Ball, tanzte zwei Gegenspieler aus und traf mit einem satten Schuss aus 16 Metern zum 2:0 (42.). Der Signal Iduna Park bebte – und Heidenheim war endgültig geschlagen.
Zweite Halbzeit: Verwaltung mit Stil
In der zweiten Hälfte schaltete Dortmund einen Gang zurück, ohne jedoch die Kontrolle zu verlieren. Şahin nutzte die Gelegenheit, um frische Kräfte zu bringen: Moukoko, Nmecha und Ryerson kamen ins Spiel und sammelten wichtige Spielpraxis.
Heidenheim, nun klar unterlegen, versuchte nur noch Schadensbegrenzung. Ein einziger nennenswerter Abschluss von Jan-Niklas Beste in der 73. Minute, den Kobel ohne Probleme entschärfte, blieb der einzige offensive Lichtblick der Gäste.
Stimmen zum Spiel
„Wir haben das heute sehr seriös gemacht. Gerade nach der Roten Karte war es wichtig, die Kontrolle zu behalten“, sagte Nuri Şahin nach Abpfiff. Niclas Füllkrug ergänzte: „Das frühe Tor hat uns geholfen, und danach haben wir souverän weitergespielt.“
Heidenheims Coach Frank Schmidt zeigte sich enttäuscht, aber fair: „Die Rote Karte hat das Spiel natürlich komplett verändert. Aber wir müssen vorher schon wacher sein.“
Fazit
Ein kontrollierter Arbeitssieg für Borussia Dortmund, der nie ernsthaft in Gefahr geriet. Der BVB festigt damit seine Position in der Spitzengruppe der Bundesliga – und Heidenheim muss sich nach der Länderspielpause dringend neu sortieren.