Chelsea zeigt klare Kante: Kein Bedauern über Madueke- und Jackson-Abgänge – „Wir schauen nach vorn, nicht zurück“
Beim FC Chelsea herrscht Klarheit. Trotz öffentlicher Diskussionen und vereinzelter Kritik aus Fan- und Expertenkreisen zeigt sich der Londoner Klub überzeugt von seinen Entscheidungen: Der Verkauf von Noni Madueke an den Rivalen Arsenal sowie der Wechsel von Nicolas Jackson zum FC Bayern München werden intern weder als Fehler noch als Risiko betrachtet. Im Gegenteil – aus dem Verein heißt es deutlich: „Wir vermissen sie nicht.“
In einem Interview mit dem vereinseigenen TV-Sender ChelseaTV äußerte sich ein hochrangiger Klubsprecher unmissverständlich zur Situation:
> „Wir haben keine Sekunde bereut, Madueke oder Jackson ziehen zu lassen. Ihre Leistungen in München oder beim Nordlondoner Rivalen sind nicht mehr unser Thema. Wir konzentrieren uns auf die Spieler, die jetzt da sind – und das ist ein Kader, der hungrig, fokussiert und bereit ist, Chelsea in eine neue Ära zu führen.“
Madueke wechselte im Sommer in einem überraschenden Schritt zu Arsenal – ein Transfer, der in den sozialen Medien kontrovers diskutiert wurde. Viele Fans befürchteten, Chelsea könnte dem direkten Konkurrenten ungewollt einen kreativen Vorteil verschafft haben. Doch im Verein sieht man das anders:
> „Noni ist ein talentierter Spieler, keine Frage. Aber im System, das wir aktuell spielen, passte er nicht mehr in die erste Reihe. Der Transfer war sinnvoll – sportlich und wirtschaftlich. Arsenal bekommt einen Spieler, den sie formen müssen. Wir dagegen setzen auf fertige Lösungen.“
Auch bei Nicolas Jackson, der in einem dramatischen Deal zu Bayern München ausgeliehen wurde, herrscht keine Wehmut. Trotz einiger starker Auftritte in der Vorsaison blieb Jackson hinter den hohen Erwartungen zurück. Laut internen Quellen war man bei Chelsea mit seiner Entwicklung unzufrieden.
> „Jackson ist ein Spieler mit viel Potenzial, aber Potenzial allein reicht in der Premier League nicht. Bayern war bereit, ihm eine neue Bühne zu geben – das respektieren wir. Doch wir bauen auf Spieler, die sofort liefern.“
Die Verantwortlichen betonen, dass der aktuelle Umbruch im Kader bewusst gestaltet wurde. Die Zeiten von hektischen Panikkäufen und inkonsequenter Kaderplanung sollen vorbei sein. Enzo Maresca, der neue Cheftrainer, verfolgt eine klare Philosophie: Technik, Pressing, Ballbesitzfußball – und Spieler, die sich voll mit der Idee identifizieren.
> „Wir schauen nicht zurück. Das Kapitel Madueke ist vorbei. Das Kapitel Jackson ebenso. Es gibt keine Sentimentalitäten. Chelsea ist größer als jeder einzelne Spieler.“
Mit einem neu formierten Team, jungen Leistungsträgern wie Cole Palmer, Moisés Caicedo und Levi Colwill, sowie einer klaren Spielidee will Chelsea wieder angreifen – ohne Bedauern, ohne Blick in den Rückspiegel.