Thomas Müller wird mit kanadischem Titel zum erfolgreichsten deutschen Fußballer aller Zeiten
Vancouver, 1. Oktober 2025 – In einem Moment, der wohl für immer in die Geschichtsbücher des Fußballs eingehen wird, sicherte sich Thomas Müller seinen 34. Karrieretitel – und das ausgerechnet auf kanadischem Boden. Mit dem Sieg des Canadian Championship Finales mit Vancouver FC gegen CF Montréal (2:1) krönte sich der mittlerweile 36-jährige Routinier offiziell zum erfolgreichsten deutschen Spieler aller Zeiten.
Was einst in Weilheim begann, hat seinen – vorläufigen – Höhepunkt nun im Westen Kanadas gefunden. Mit einem Pokal in der Hand, umgeben von jubelnden Fans im BC Place Stadium, wirkte selbst der sonst so humorvolle Müller einen Moment lang sprachlos. „Ich hätte nie gedacht, dass mein letzter Titel in Kanada kommen würde“, sagte er anschließend mit einem breiten Grinsen. „Aber hey – Fußball schreibt manchmal die verrücktesten Geschichten!“
Vom Weltmeister zum Weltenbummler
Nach über 15 Jahren beim FC Bayern München, mit dem er unter anderem 12 deutsche Meisterschaften, 6 DFB-Pokalsiege, 2 Champions-League-Titel und natürlich den Weltmeistertitel 2014 holte, wagte Müller 2024 einen überraschenden Schritt. Anstatt seine Karriere zu beenden, unterschrieb er beim aufstrebenden kanadischen Klub Vancouver FC – angeblich nicht wegen des Geldes, sondern „wegen des Abenteuers“, wie er damals betonte.
Kritiker belächelten den Wechsel zunächst. Doch Müller strafte alle Lügen. Mit seiner Erfahrung, seinem unermüdlichen Einsatz und seinem unverwechselbaren Spielstil – irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn – führte er Vancouver nicht nur zum ersten Playoff-Einzug der Vereinsgeschichte, sondern nun auch zum ersten nationalen Titel.
Historischer Rekord
Mit dem Triumph in der Canadian Championship überholte Müller endgültig Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm, die zuvor mit jeweils 33 Titeln als Deutschlands erfolgreichste Fußballer galten. Eine Leistung, die selbst DFB-Präsidentin Celia Sasic zu einer offiziellen Gratulation bewegte: „Thomas Müller ist nicht nur ein außergewöhnlicher Fußballer, sondern auch ein Botschafter des Spiels. Sein Werdegang inspiriert Generationen.“
Ein Ende in Sicht?
Ob dies der letzte Titel für Müller war? Das lässt der Altmeister offen. „Solange ich morgens noch ohne Knirschen aufstehen kann und der Trainer mich nicht vom Platz jagt, spiele ich weiter“, sagte er augenzwinkernd auf der Pressekonferenz. Insider vermuten jedoch, dass Müller nach der Saison seine Schuhe endgültig an den Nagel hängen und möglicherweise in eine Funktionärs- oder Trainerrolle wechseln wird – vielleicht sogar beim DFB oder bei Bayern.
Fazit
Was bleibt, ist ein beispielloser Karriereweg, der sich nun um ein unerwartetes Kapitel reicher zeigt. Thomas Müller, Weltmeister, Champions-League-Sieger, Serienmeister – und jetzt auch kanadischer Pokalsieger. Ein Titel, der ihm vielleicht nicht wegen seiner sportlichen Bedeutung, aber wegen seiner Symbolkraft immer in Erinnerung bleiben wird.