“Jetzt geht es nur noch um Fußball!” – Max Eberl zieht klare Linie nach Hoeneß-Eklat
München – Der FC Bayern kommt nicht zur Ruhe, doch Sportvorstand Max Eberl versucht, einen klaren Schlussstrich zu ziehen. Nach den umstrittenen Äußerungen von Ehrenpräsident Uli Hoeneß, die in den letzten Tagen für hitzige Debatten innerhalb und außerhalb des Vereins gesorgt haben, meldete sich Eberl nun mit deutlichen Worten zu Wort – und setzt ein starkes Zeichen: Der Fokus soll endlich wieder auf dem Sport liegen.
“Jetzt geht es nur noch um Fußball. Punkt.”, erklärte Eberl am Rande einer Pressekonferenz mit fester Stimme. Sein Blick war entschlossen, seine Worte unmissverständlich. Was wie eine einfache Aussage klingt, ist in Wahrheit eine Kampfansage gegen die immer wiederkehrenden Störungen aus der Vereinsspitze – insbesondere von Uli Hoeneß, der in einem Interview zuletzt öffentlich Zweifel an der strategischen Ausrichtung des neuen Bayern-Führungsteams geäußert hatte.
Hoeneß hatte kritisiert, dass sich Eberl zu sehr auf „politische Balanceakte“ konzentriere, anstatt den sportlichen Erfolg entschlossen voranzutreiben. Auch Trainer Vincent Kompany blieb von Seitenhieben nicht verschont. Diese Aussagen sorgten nicht nur für Irritationen, sondern warfen auch erneut die Frage auf: Wer hat beim FC Bayern eigentlich das Sagen?
Max Eberl will auf diese Frage eine klare Antwort geben – auf dem Platz. In seiner Rede betonte er die Notwendigkeit, den Verein wieder zu einen und gemeinsam nach vorne zu schauen. „Ich bin nicht hierhergekommen, um mich in internen Machtspielen zu verlieren. Mein Auftrag ist es, sportlichen Erfolg zurück nach München zu bringen – und das schaffen wir nur, wenn alle an einem Strang ziehen“, so Eberl weiter.
Hinter den Kulissen, so ist zu hören, soll es bereits Gespräche zwischen Eberl, Hoeneß und weiteren Vereinsgrößen gegeben haben. Eberl soll dem Ehrenpräsidenten dabei mit Respekt, aber auch mit Klarheit begegnet sein. Ein Insider berichtet: „Max hat höflich, aber bestimmt deutlich gemacht, dass permanente Einmischung von außen den sportlichen Prozess stört.“
In der Kabine kommt Eberls Haltung offenbar gut an. Spieler wie Joshua Kimmich und Neuer sollen sich intern bereits positiv über die neue Führungsstärke geäußert haben. Auch Trainer Kompany steht hinter seinem Sportvorstand und lobt dessen Rückendeckung: „Es tut gut zu wissen, dass wir einen Verantwortlichen haben, der nicht nur von Einheit spricht, sondern sie lebt.“
Ob Eberl die unruhigen Stimmen langfristig zum Schweigen bringen kann, bleibt abzuwarten. Doch mit seinem klaren Kurswechsel und der Konzentration auf das Wesentliche – den Fußball – setzt er ein starkes Signal. Es scheint, als wolle er die Ära der internen Querelen beenden und den FC Bayern zurück zu alter Stärke führen.
Eines ist sicher: Max Eberl hat den Ball aufgenommen – jetzt liegt es am gesamten Verein
, mitzuspielen.